Phishing erkennen: 7 Warnzeichen
Phishing-Mails wollen an Ihre Passwörter oder Bankdaten. An diesen sieben Anzeichen entlarven Sie die meisten Betrugsversuche.
Beim „Phishing" geben sich Betrüger als bekannte Unternehmen, Banken oder sogar als Ihr E-Mail-Anbieter aus, um an Ihre Zugangsdaten zu gelangen. Die Nachrichten sehen oft täuschend echt aus. Diese sieben Warnzeichen helfen Ihnen, sie zu erkennen.
1. Dringender Handlungsdruck
„Ihr Konto wird in 24 Stunden gesperrt!" Künstlicher Zeitdruck soll Sie zu unüberlegtem Handeln bewegen. Seriöse Anbieter setzen Sie nicht so unter Druck.
2. Unpersönliche Anrede
„Sehr geehrter Kunde" statt Ihres Namens kann ein Hinweis sein — auch wenn gute Fälschungen inzwischen Namen verwenden.
3. Aufforderung, Daten einzugeben
Kein seriöser Anbieter fordert Sie per E-Mail auf, Passwort, PIN oder Kreditkartennummer über einen Link einzugeben. Tun Sie das niemals.
4. Verdächtige Links
Fahren Sie mit der Maus über einen Link (ohne zu klicken) und prüfen Sie die angezeigte Adresse. Weicht sie von der echten Adresse des Anbieters ab oder wirkt kryptisch, ist Vorsicht geboten.
5. Gefälschter Absender
Der angezeigte Name lässt sich leicht fälschen. Prüfen Sie die tatsächliche Absenderadresse — oft steckt dahinter eine völlig fremde Domain.
6. Rechtschreib- und Grammatikfehler
Holprige Formulierungen oder fehlerhafte Umlaute sind ein klassisches Warnsignal — auch wenn manche Fälschungen mittlerweile sprachlich sauber sind.
7. Unerwartete Anhänge
Eine Rechnung oder ein „Dokument", das Sie nicht erwartet haben? Öffnen Sie Anhänge nur, wenn Sie sicher sind, dass sie echt sind.
Im Zweifel: nicht klicken
Sind Sie unsicher, klicken Sie nichts an. Rufen Sie die Website des Anbieters stattdessen selbst im Browser auf oder kontaktieren Sie ihn über die offiziellen Wege. Haben Sie doch einmal Daten preisgegeben, ändern Sie sofort Ihr Passwort und aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Anmeldung.
RATZEBURG.EMAIL